Entsprechend Wunsch und Wirklichkeit

Auch „Virtual Reality“ und „Augmented Reality“ gehören zum Studienprogramm des neuen Maschinenbau-Bachelor-Studiengangs, der zum kommenden Wintersemester an der Westfälischen Hochschule in Bocholt startet. „Das ist aus der zukünftigen digitalen Fabrik nicht wegzudenken“, so Dekan Prof. Dr. Martin Maß. Foto: WH/Alexander Siebe

Schüler und Schülerinnen wünschten sich im Bocholter Fachbereich Maschinenbau einen weiteren Studiengang und die Industrie meldete dafür Bedarf: Zum kommenden Wintersemester startet ein Bachelor-Studiengang Maschinenbau, der sich auf Konstruktionstechnik und Methodenkompetenz in der Informationstechnik konzentriert.

(BL) Wenn sowohl die studieninteressierten Schüler und Schülerinnen bei Informationsveranstaltungen nach einem bestimmten Studienangebot fragen und die Maschinenbauindustrie zugleich den Wunsch nach Absolventen und Absolventinnen in diesem Studienfach bei der Hochschule anmelden, dann werden Wünsche erfüllt. Die Hochschulabteilung Bocholt erfüllt ab dem kommenden Wintersemester den Wunsch nach einem Bachelor-Studiengang Maschinenbau mit einer besonderen Note in Konstruktionstechnik und Informationstechnik. „Das ist es, was die zunehmend IT-gestützte und agile Arbeitswelt braucht und will“, kommentiert Dekan Prof. Dr. Martin Maß. Und ergänzt zu den Berufsaussichten: „Der Maschinenbau ist weiterhin Wirtschaftsmotor Nummer Eins in Deutschland und bietet attraktive Arbeitsplätze in Konstruktionsabteilungen, in der Produktentwicklung, in Forschung und Entwicklung, in Versuchs- und Qualitätssicherungsabteilungen sowie in der Fertigung.“

Der neue Studiengang trägt dem Rechnung durch die Vermittlung einer soliden Grundlagenausbildung gekoppelt mit modernen Software- und Methodenkompetenzen. Schon während des Studiums erwerben die Studierenden wichtige Praxiserfahrungen. Durch studienbegleitende Praktika sowie Projekt- und Abschlussarbeiten bei Unternehmen lernen sie, wie moderne industrielle Entwicklungs- und Fertigungsprozesse funktionieren.

Als Abschluss winkt nach sechs Semestern der Grad „Bachelor of Engineering“, der zugleich dazu berechtigt, die Berufsbezeichnung „Ingenieur/-in“ zu führen. Aufbauend auf dem Bachelor-Abschluss kann in Bocholt zusätzlich als zweiter akademischer Abschluss der „Master of Engineering“ studiert werden. Wer will, kann den neuen Studiengang nicht nur in der hochschulkonzentrierten, sechssemestrigen Organisationsform studieren, sondern kann ihn auch mit einer Ausbildung oder mit beruflicher Praxis kombinieren. Wegen des dazu nötigen zusätzlichen Zeitbedarfs erhöht sich die Regelstudienzeit dann auf acht Semester.

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